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Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freie Wähler

CSU und Freie Wähler haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Hier erfahrt ihr, was in diesem zum Thema Inklusion steht.

 

(Die folgenden Punkte sind aus dem Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien  Wähler zitiert. Sie werden wörtlich und frei von Wertungen und Ergänzungen wiedergegeben und entsprechen nicht den Positionen der LAG Bayern Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen e. V.)

 

 

Teilhabe und Unterstützung:

"Wir stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität. Wohlstand und soziale Sicherheit, Chancen- und Teilhabegerechtigkeit, die Unterstützung von Menschen mit Behinderung sowie Schutz vor und Hilfe in Notfällen sind Kennzeichen unseres Sozialstaats." (S. 16)

 

Berufliche Inklusion:

"Wir bringen die berufliche Inklusion weiter voran. Unser Ziel ist: Menschen mit Behinderung sollen in gleichem Maße von der guten Arbeitsmarktlage profitieren wie Menschen ohne Einschränkungen.

 

Dazu setzen wir auf Kooperation mit den Arbeitgebern. Wir wollen Information, Beratung und gemeinsame Maßnahmen weiter ausbauen.

 

Der Freistaat wird als Arbeitgeber auch selbst aktiv und fördert die berufliche Inklusion mit neuen Modellprojekten. Gleichzeitig wollen wir auch weiterhin die Werkstätten als geschützten Lebens- und Arbeitsraum erhalten und stärken." (S. 16-17)

 

Bayern barrierefrei:

"„Bayern barrierefrei“ bleibt uns wichtiges Ziel und Verpflichtung." (S. 17)

 

Öffnen und dezentraliesieren von Komplexeinerichtungen:

"Wir öffnen und dezentralisieren Komplexeinrichtungen für Menschen mit Behinderung. Dazu wollen wir ein eigenes Sonderinvestitionsprogramm auflegen." (S. 17)

Förderschule stärken:

"Hierzu möchten wir die einzelnen Schularten und ihre Profile – von den Grund-, Förder- und Mittelschulen über die Realschulen und Wirtschaftsschulen bis hin zu den Gymnasien und beruflichen Schulen – auch weiterhin personell und finanziell stärken." (S. 35)

 

 

Inklusion an Schulen:

"Wir werden Inklusion an den bayerischen Schulen stärken. Dazu gehört insbesondere die Wahlfreiheit hinsichtlich des schulischen Weges (Regelschule oder Förderschule), die den Eltern zusteht." (S. 38)

 

 

Förderschulen als Motor für Inklusion:

"Unsere Förderschulen sind unverzichtbare sonderpädagogische Kompetenzzentren und ein Motor für Inklusion in Bayern. Mit der beschlossenen Öffnung der Förderschulen wird der Weg der Vielfalt der Angebote weiter ausgebaut." (S. 38)

 

 

Inklusion an Schulen:

"Wir entwerfen ein pädagogisches Rahmenkonzept für inklusive Bildung an staatlichen Schulen in Bayern." (S. 38)

 

 

Quelle: Koalitionsvertrag von CSU und FW


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Gekürzte Version des Koalitionsvertrages mit Hervorhebungen zum Thema Inklusion
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